EA-Chef John Riccitiello hat gegenüber Kotaku verkündet, dass man mit der “Medal of Honor”-Reihe die Führungsrolle im FPS-Genre zurückerobern will. Allerdings sei dies nicht von heute auf morgen möglich. Als Beispiel nannte er die “Bad Company”-Spiele.
“Das erste Bad Company war bei seinem Debüt sehr gut”, so Riccitiello. “Der nächste Teil ist sehr viel besser und es sieht so aus, als wäre er ein würdiger Konkurrent für Modern Warfare.”
Der neue “Medal of Honor”-Ableger soll besonders im Multiplayer-Bereich trumphen: “Wir denken, dass wir mit unserem Mehrspieler-Modus einen Vorteil gegenüber Modern Warfare 2 haben werden. Die Jungs bei DICE sind sehr, sehr gut.”
“Offen gesagt, sobald mehr als vielleicht vier Leute auf der Map sind, denke ich, dass unser Gameplay besser ist.” Besonders die Zerstörung von Gebäuden sieht er neben der Möglichkeit, Fahrzeuge zu steuern, als besonderen Pluspunkt an.
Obwohl Riccitiello im weiteren Verlauf eingesteht, dass die Entwickler von Infinity Ward großartig sind, kann er es sich nicht verkneifen, einen kleinen Seitenhieb gegen die Konkurrenz auszuteilen: “Aber wenn man Modern Warfare gespielt hat, und den ersten Teil - und man hat auch das letzte Call of Duty gespielt - fühlt es sich so an, als machen sie das gleiche Spiel immer wieder.” Welche Ableger der Reihe er speziell meint, lässt sich allerdings nur erahnen.
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