Erst waren es aufgebrachte Ehefrauen, danach wurde bekannt, dass die “Midnight Club”-Reihe vor einer ungewissen Zukunft steht und mittlerweile ist auch der Western-Shooter “Red Dead Redemption” in den Schlagzeilen. Die Rockstar-Fassade bröckelt.
“Red Dead Redemption” sei schon immer ein Problemkind gewesen, erklärt ein ehemaliger Angestellter von Rockstar San Diego. Das Spiel befindet sich seit sechs Jahren in der Entwicklung und bis ins Jahr 2009 sei es eine Vollkatastrophe gewesen. Auch wenn es mittlerweile besser läuft, gibt es noch immer riesige Probleme, so der Informant.
Das Spiel muss sich fünf Millionen Mal verkaufen, um die Entwicklungskosten einzuspielen, verrät eine andere Quelle. Selbst Rockstar geht von keinem Gewinn aus. Vielmehr sei “Red Dead Redemption” ein Prestigeobjekt.
Ein schlechtes Management und die Angst vor Rockstar New York City sollen der Grund für das Debakel seinen. Während man das funktionierende “Midnight Club”-Team zerfallen ließ, wurde dem Problemkind “Red Dead Redemption” die höchste Priorität zugewiesen. Es gab Entlassungen und einige gingen freiwillig, da sie nicht am Western-Shooter arbeiten wollten. Zudem wurden viele Mitglieder des “Midnight Club”-Teams degradiert und andere, die vorher “Mist gebaut” hatten, nahmen höhere Positionen ein. Sie würden das Studio in Grund und Boden wirtschaften, heißt es weiter.
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